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Der Holzkomposter: Elementar, urwüchsig und erdverbunden

in der Kategorie: Komposter Vergleich
Holzkomposter

Mit dem Holzkomposter nach 10 bis 12 Monaten den ersten Kompost ernten

Der Holzkomposter in seiner althergebrachten Form, wird noch immer von vielen Hobbygärtnern bevorzugt. In Zeiten, in denen sich noch niemand einen Kompostbehälter aus Kunststoff vorstellen konnte, nahmen die aus Holzlatten oder dünnen Baumstämmen zusammengenagelten Komposter ihren angestammten Platz ein.

In idyllischen Bauerngärten wurden sie meist etwas abseits direkt an einer Mauer oder am Zaun platziert und das ganze Jahr über befüllt.

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Die Vorteile eines Holzkomposters

HolzkomposterKunststoffkomposter besitzen für gewöhnlich lediglich kleine Seitenöffnungen, aus denen sich nur mit Anstrengung und ständigem Bücken eine Schubkarre befüllen lässt. In einem Komposter aus Holz ist ein erheblich besseres Beikommen an die Komposterde möglich, vor allem dann, wenn die vorderen Latten des Holzkomposters abnehmbar sind.

Auch das Befüllen gelingt bei einem Holzkomposter einfacher. Thermokomposter sind in aller Regel mit einem Deckel ausgestattet, der bei manchen Modellen während des Befüllens mit einer Hand aufgehalten werden muss. Somit bleibt zum eigentlichen Befüllen nur noch die andere Hand übrig, was zu einem Problem ausarten kann, wenn eigentlich zwei Hände gebraucht werden.

Der natürliche Rotteprozess innerhalb eines Holzkomposters

Zwar dauert es etwas länger, doch der von der Natur vorgegebene Rottevorgang bleibt in einem Holzkomposter weitgehendst erhalten. Die nötige Feuchtigkeit bringt der Regen mit sich und zu viel Wasser versickert automatisch im Boden, ein gut durchlässiges Erdreich unter dem Holzkomposter natürlich vorausgesetzt. Ein nach und nach bestückter Holzkomposter wird höchstwahrscheinlich niemals die Hitze erreichen, die in einem Schnellkomposter erzielt werden kann, deshalb nimmt die Zersetzung etwas mehr Zeit in Anspruch.

Dafür dringen aber spätestens nach drei Monaten viele kleine Helfer aus dem Boden hervor und beginnen ihre Arbeit. Springschwänze, Asseln und viele andere Kleinlebewesen fühlen sich im halbfertigen Kompost überaus wohl. Werden auch noch Kompostwürmer eingesetzt, geht es etwas zügiger voran. Der gewöhnliche Gartenwurm erscheint zumeist erst dann, wenn der Kompost bereits einen fortgeschrittenen Reifegrad erreicht hat.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, um zu testen, ob der Kompost bereits fertig ist. Wird Kressesamen auf den Kompost gestreut und er keimt innerhalb von drei Tagen, ist das ein Zeichen für gut durchgereifte Komposterde, die sich vor allem für die stark zehrenden Gemüsepflanzen wie Kartoffeln, Kohl, Tomaten und Paprika als Dünger bestens eignet. Hat der Kompost seinen optimalen Reifegrad erreicht, sollte er nicht darüber hinaus im Holzkomposter verbleiben, denn er verliert mit der Zeit durch die Auswaschung des Regens seine wertvollen Inhaltsstoffe.

Holzkomposter Bausatz

Hier im Video wird ein Holzkomposter Bausatz vorgestellt. Kinderleichter Aufbau ist garantiert. Der Komposter wird ohne Werkzeug einfach zusammengestekt und fertig.

Der Holzkomposter als Schmuckstück im Garten

Als besonders vorteilhaft haben sich zwei Komposter in einem Garten erwiesen, die nicht unbedingt direkt nebeneinander stehen müssen. Während der eine Holzkomposter fortwährend befüllt wird, kann im anderen der Kompost in Ruhe reifen. Auf der halbfertigen Komposterde gedeihen Kürbisse und Gurken hervorragend, die ihre langen Triebe vom Kompostbehälter herunterhängen lassen. Die gelben Blüten ergeben mit dem grünen Laub einen hübschen Anblick, während der Holzkomposter gar nicht mehr in Erscheinung tritt.

Vorbeugende Maßnahmen beim Komposter aus Holz

Holz bildet, ähnlich wie Kupfer, nach einer gewissen Zeit eine Patina. Das ist der Grund, warum Holz im Freien immer grauer wird. Anstriche mit geeigneten Lasuren verhindern diesen natürlichen Vorgang, so dass Holz seine natürliche Farbe behält. Holz fängt zudem an zu rotten, so wie alle organischen Stoffe. An einem Holzkomposter sind vor allem die Innenseiten extrem anfällig, weil sie ständig dem direkten Kontakt mit dem Kompostgut ausgesetzt sind.

Fazit

Beim Holzkomposter breitet sich durch die Witterung schnell Holzfäule aus, was sich an schwarzen Stellen in der Maserung bemerkbar macht. Entsprechende Behandlungen wirken dem entgegen. Gerade das etwas weichere Fichtenholz hält mit einem Schutzanstrich erheblich länger. Harthölzer, wie Eiche und Buche, sind von Natur aus widerstandsfähiger, ihre Lebensdauer lässt sich aber ebenfalls mit Holzschutzmitteln erheblich ausweiten.

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