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Komposteimer, Bokashi Eimer und Küchenkomposter von A-Z

in der Kategorie: Komposter
Komposteimer

Setzt sich ein Komposteimer lediglich aus einem Behältnis mit Deckel zusammen, verbreitet er innerhalb kürzester Zeit unangenehme Gerüche und lockt Fliegen und Ungeziefer an. Kompost, der Nutz- und Zierpflanzen mit wertvollen Nährstoffen versorgt, entsteht aus organischen Abfällen, die sich im Garten und in der Küche ergeben.

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Die Oase im Freien bietet während jeder Saison ein reichhaltiges Repertoire an Grüngut, das durch Kompostieren wieder dem Stoffkreislauf der Natur zugeführt werden kann. Ob Strauch- oder Rasenschnitt, Herbstlaub oder verwelkte Blumen und Kräuter, unter Einwirkung von Feuchtigkeit und Sauerstoff, bildet sich aus dieser Biomasse bester Humus.

In der Küche bei der Zubereitung von Gemüse, Salaten und anderen Speisen, gibt es fortwährend Reste, für die sich ein Küchenkompostierer oder  Bokashi Komposteimer bestens eignet.

Bio-Abfälle im Komposteimer oder Küchenkomposter verwerten – ohne Gerüche

Damit nicht wegen jeder Zwiebelschale oder eines einzelnen Kaffeepads der Weg in den Garten zum Komposter nötig wird, leistet ein Sammelbehälter in der Küche gute Dienste.

Wenn nur dieser üble Mief nicht wäre, der bereits nach kurzer Zeit aus dem Eimer emporsteigt, selbst wenn ein Deckel die Abfälle unter sich verbirgt. Eine optimale Lösung stellt ein Komposteimer mit Filter dar.

Etwas aus der Reihe fällt der Bokashi Eimer, der auf Fermentierung setzt. Die Umwandlung von organischen Stoffen vollzieht sich unter der Mithilfe von Enzymen. Die Bezeichnung Küchenkomposter trifft für Produkte dieser Art in vollem Umfang zu, denn auf einen zusätzlichen Komposter im Freien kann getrost verzichtet werden.

Das Bokashi Prinzip ermöglicht die Verwertung von Küchenabfällen und Essensresten, auch wenn kein eigener Garten zur Verfügung steht. Die andersartige Version eines Komposters spricht deshalb bevorzugt Menschen in Stadt- und Mietwohnungen an.

Warum sollte ein Küchenkomposter mit Aktivkohlefilter ausgerüstet sein?

Kompostieren mit einem Komposteimer in der Küche ist für manche Menschen schon zu heikel. Wenn dann aber zusätzlich noch unangenehme Gerüche entstehen, geht das in der Tat zu weit….

… und genau jetzt kommt der Aktivkohlefilter zum Einsatz.

Er filtert und minimiert die Gerüche, die beim Fermentieren unweigerlich entstehen. Aktivkohlefilter werden auch in Aquarien oder Dunstabzugshaben verwendet, wo sie Schmutzpartikel aus dem Wasser oder Fett aus der Luft absorbieren.

Die meisten Kompostbehälter für die Küche sind serienmäßig mit Aktivkohlefiltern* ausgerüstet. Ein Nachteil haben Aktivkohlefilter: Irgendwann nehmen sie keine Gerüche mehr auf, sie sind quasi übersättigt. Ein Austausch ist dann nicht mehr abzuwenden. Die Kosten halten sich in Grenzen, für unter 10 Euro* gibt es schon Aktivkohlefilter als Ersatz im Doppelpack.

Charakteristische Merkmale eines Komposteimers, der nicht stinkt:

  • aus gut zu reinigendem Material und glatten Innenwänden bestehend, z. B. Kunststoff, Edelstahl, Blech (korrosionsfest beschichtet), Keramik oder Email
  • luftdichter Deckel
  • mit Filter bestückt (überwiegend Aktivkohlefilter)
  • stabiler Tragebügel

Wie kann man Bioabfall nutzen?

Müll pflanzlicher oder tierischer Herkunft wird gemeinhin als Bioabfall bezeichnet. Es dreht sich in erster Linie um Überreste, die bei der Zubereitung oder Herstellung in einem Betrieb oder im Haushalt anfallen.

Um eine naturbelassene Abfallentsorgung für organische Stoffe zu fördern, führten die Gemeinden die Biotonne ein. Gemäß § 11 Kreislaufwirtschaftgesetz ist die Bereitstellung einer Biotonne seit Anfang 2015 für alle Haushalte verpflichtend. Mehrheitlich erheben die Müllabfuhrbetriebe dafür eine gesonderte Gebühr.

Hinweis:
Mit dem Nachweis zur Eigenkompostierung kann eine separate Tonne für Biomüll in vielen Städten und Gemeinden entfallen.

Belüftete Behälter stellen die Vertrocknung des Biomülls sicher, um eine Geruchsbelästigung zu vermeiden, was jedoch nur bei reinem Grüngutabfall gelingt.

Achtung Maden in der Biotonne

Weil in Mülltonnen mit Lüftungsschlitzen Fliegen eindringen, lässt sich im Sommer bei der Entsorgung von Essensresten eine Madenentwicklung in der Biotonne nicht verhindern. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit rät deshalb mittlerweile zur Verwendung von dicht schließenden Behältern, damit keine Fliegen ins Innere gelangen.

Diese Vorgabe lässt sich auf den Kücheneimer übertragen. Nur wenn auch der Behälterrand kontinuierlich sauber gehalten wird, halten sich Fliegen wirklich fern.

Küchenabfälle recyceln per Komposteimer – Vorteile

  • Sammeln von Bioabfall, damit der Gang zum Komposter nur sporadisch stattfinden muss.
  • Zeitsparende Realisierung einer korrekten Trennung von Biomüll und Restmüll.
  • Ein fest verschlossener Deckel gewährt Fliegen keinen Zutritt.
  • Vorzüge von Eimern mit Aktivkohlefilter: Mit Schadstoffen (Gasen) belastete Luft strömt durch eine Aktivkohleschicht, die diese Stoffe in sich aufnimmt. Der Filter muss von Zeit zu Zeit erneuert werden.
  • Bokashi Eimer und andere Küchenkompostierer ermöglichen die Zersetzung von organischen Materialien auf engstem Raum.

Küchenkomposter Nachteile

Experten raten allen Menschen mit Schimmelpilz-Allergie oder geschwächtem Immunsystem besser auf eine Kompostierung in der Küche zu verzichten. Für diesen Personenkreis empfiehlt sich eine möglichst schnelle Entfernung von Bioabfall aus der Wohnung.

Ein amerikanisches Unternehmen möchte derzeit einen elektronisch betriebenen Küchenkompostierer für Privathaushalte auf den Markt bringen, der Lebensmittelabfälle zerkleinert und auf 80° C erhitzt. Mit dieser Methode entsteht innerhalb 3 Stunden eine trockene Kompostmasse.

Bislang fand die Technologie vor allem in Großbetrieben und auf Kreuzfahrtschiffen Verwendung. Das Gerät ist auf Strom angewiesen und wird voraussichtlich recht teuer sein.

Beim Bokashi Eimer existieren ebenfalls zwei weniger erfreuliche Aspekte: Es werden ständig Fermente benötigt und der Eimer ist relativ schwer.

Passender Platz für den Komposteimer

Stellt sich die Frage, wo genau der Komposteimer am besten untergebracht wird. In den meisten Fällen befindet sich der Sammelbehälter für Küchenabfälle im Schrank unter der Spüle. Hier steht der Eimer genau dort, wo er am dringlichsten gebraucht wird.

Ohne lange Wege sind Essensreste und zur Nahrungszubereitung unbrauchbare Teile von Salaten und Gemüse schnell entsorgt.

Ist das Behältnis mit einem optisch ansprechenden Design ausgestattet, kommt sogar ein Platz auf der Küchenarbeitsfläche in Betracht, ein eingebauter Filter zur Geruchsneutralisation vorausgesetzt. Ansonsten eignen sich unter Umständen Abstell- oder Kellerräume.

Tipp:
Wird der Boden mit Zeitungspapier ausgelegt, lässt sich der Komposteimer leichter reinigen, oder alternativ kompostierbare Küchenmüllsäcke benutzen.

Bio-Müllsack für den Komposteimer

Zu 100% biologisch abbaubare Müllsäcke werden in verschiedenen Größen angeboten. Das Volumen beträgt 5 bzw. 6 Liter, 8 oder 10 Liter. Von Bedeutung sind die genauen Abmaße, damit der Beutel in den vorhanden Sammelbehälter für Küchenabfälle passt.

Mit dem Ziel, dass sich das Material zersetzt, werden die Müllsäcke aus Maisstärke hergestellt. Werkstoffe mit der Kennzeichnung „biologisch abbaubar“ müssen der Europäischen Norm EN 13432 entsprechen.

Landet der Müllsack samt Inhalt in der Bio-Mülltonne der kommunalen Abfallentsorgung, empfiehlt sich die vorherige Abklärung, ob der verwendete Müllbeutel beim betreffenden Betrieb tatsächlich zugelassen ist. Verfügt das Produkt über eine Zertifizierung, dürfte es keine Probleme geben.

Produktempfehlungen

Nachfolgende Auflistung beinhaltet sowohl einfache Kompostsammelbehälter als auch Küchenkompostierer und den Bokashi Eimer:

1.) Rotho 1770505519 Komposteimer Bio, Inhalt 4.5 Liter, aus Kunststoff (PP)

Mit geruchsdichtem Deckel und den Maßen 21 x 20 x 18 cm (LxBxH) wartet dieser Bio Mülleimer aus dem Hause Rotho* auf. Das kompakte Behältnis mit Tragebügel in Viereckform passt sehr gut unter die Spüle. Alternativ bietet die Firma Rotho Komposteimer mit 8 Liter Fassungsvermögen bzw. integriertem Bio-Aktivfilter an.

2.) OXO Good Grips Komposteimer

Klein aber fein, diese Redewendung trifft auf den Eimer mit 2,8 l Inhalt der Marke OXO zu. Der Gründer des amerikanischen Unternehmens, das weltweit praktikable Küchenwerkzeuge (Good Grips) vertreibt, wählte diesen Firmennamen, weil die Buchstaben von links, rechts, oben und unten gelesen werden können. Das Besondere an diesem OXO Küchenkomposter* mit fest angebrachtem, aber trotzdem abnehmbarem Deckel: Er darf zur Reinigung in die Spülmaschine.

3.) Graf Komposteimer Bio 8 Liter Grün

Die Otto GRAF GmbH in Teningen (Baden-Württemberg) stellt nicht nur Regenwassernutzungsanlagen und Gartenkomposter, sondern auch Bio-Eimer her. Der Behälter in Viereckform aus grünem Kunststoff mit einem Fassungsvermögen von 8 l* ist mit arretiertem Klappdeckel und Tragebügel ausgestattet.

4.) Komposteimer, cremefarben, aus Stahl mit austauschbarem Aktivkohlefilter, 3,5 L

Wer es eher nostalgisch mag, entscheidet sich vielleicht für dieses Modell aus oberflächenbehandeltem Stahl mit 20 cm Durchmesser und einer Höhe von 21 cm. Gemäß Herstellerangabe wirkt der Aktivkohlefilter 3 Monate lang. Diesen Komposteimer von Lakeland*, ein in England registriertes Unternehmen, gibt es auch in roter Ausführung.

5.) Wesco Kitchen Box, Multifunktions Abfallbehälter, Bio Mülleimer

Die Firma Wesco (Westermann & Co. GmbH in Arnsberg) befasste sich schon sehr früh mit endverbraucherfreundlichen Lösungen zur Mülltrennung. Das Sortiment umfasst aktuell mehr als 50 Abfallsammler, u. a. die universell einsetzbare Küchen-Box*. Der Bio Mülleimer mit den Maßen 24,8 x 18,5 x 18,5 cm und 5 Liter Fassungsvermögen kann aufgehängt oder platzsparend in einem Schrank verstaut werden.

6.) Contento 672032 Bio Buddy Mini-Komposter

Stahl in pulverbeschichteter Ausführung nimmt dieser Mini Komposter* 4 Liter organische Abfälle in sich auf. Runde Form und rote Farbe sorgen für ein stylisches Aussehen, während der eingebaute Filter Geruchsschutz garantiert.

7.) Gärtner Pötschke geruchsfreier Küchenkomposter

Dieser Küchenkompostierer (21 cm x 16 cm x 33 cm hoch) mit Filter aus schlagfestem, recyceltem und robustem Kunststoff, zählt zum Verkaufsprogramm des Pflanzenversandhauses Pötschke.

8.) Küchen-Komposter / Bokashi Eimer

Nichts geht verloren, denn dieser Bokashi Eimer* nimmt wirklich sämtliche Küchenabfälle in sich auf. Ob roh oder gekocht, ob pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, durch die Zugabe von Ferment wird ein Säuerungsprozess in Gang gesetzt, der alle Küchenabfälle in Rekordzeit in Flüssigdünger bzw. Humus umwandelt.

Fazit:

Als Zwischenlagerung, bevor die Küchenabfälle im Gartenkomposter landen, erweisen sich spezielle Sammelbehälter als überaus praktisch. Statt Komposteimer kommen neuerdings immer häufiger bis ins Detail konzipierte Küchenkomposter (z.B. Bokashi Eimer) zur Anwendung.

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