Komposter Vergleich, Reviews und Angebote

Der Thermokomposter

Die günstige Wärmeentwicklung im Thermokomposter führt auf dem schnellsten Weg zu fertigem Kompost.

Im Laufe der letzten 25 Jahre sind in den heimischen Gärten vermehrt Thermokomposter eingezogen. Gemeint sind damit Behälter zur Herstellung von Kompost, die sich schnell zusammenbauen lassen. In aller Regel sind sie aus recycelten Kunststoffen hergestellt, die über den Weg der Wertstofftonne einer neuen Nutzung zugeführt wurden.

Im Online-Handel, aber auch in Baumärkten kann man vorrangig schwarze und grüne Thermokomposter kaufen. Es besteht somit die Möglichkeit, einen den Gewächsen farblich angepassten Kompostbehälter sehr gut hinter Hecken und Sträuchern zu verstecken, damit er im Garten optisch gar nicht in Erscheinung tritt, zumal sich Kunststoffe nur schlecht in einen naturnahen Garten integrieren lassen.

In einem Thermokomposter verkürzt sich der Kompostierungsvorgang durch die im Behältnis auftretende Wärme erheblich. Während es in einem offenen Komposter manchmal länger als ein Jahr dauert, bis wertvoller Humus entsteht, liefert ein Thermokomposter bei idealen Bedingungen bereits nach 6 Monaten hervorragende Ergebnisse.

Wie viel kostet ein Thermokomposter?

Bau- und Gartenmärkte haben Thermokomposter häufig zu sehr günstigen Preisen in ihrem Angebot. So kann ein einfach konstruiertes Modell manchmal bereits ab 25 Euro käuflich erworben werden. Die Produkte von namhaften Herstellern, wie etwa Neudorff Komposter oder Thermo King Komposter besitzen eine höhere Stabilität mit integrierter Deckelsicherung. Je nach Modell sind die Wände doppelwandig und bieten somit eine höhere Wärmedämmung. Die Preise für hochwertige Thermokomposter liegen je nach Größe zwischen 60 und 100 Euro.

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Der Aufbau eines Thermokomposters

Die vier Außenwände weisen je nach Fassungsvermögen eine Breite von 60 bis 85 cm auf mit senkrechten Maßen zwischen 80 und 120 cm. Ein höheres Aufschichten des Kompostgutes würde den Rottevorgang negativ beeinflussen. Thermokomposter besitzen in der Regel aufschieb- oder aufklappbare Vorrichtungen, durch die aus dem unteren Bereich bereits fertiger Kompost entnommen werden kann. Die Außenwände, die sich leicht per Click-System zusammenbauen lassen, sind allesamt mit Lüftungsschlitzen ausgestattet. Das garantiert eine ausreichende Sauerstoffzufuhr.

Der Deckel verhindert eine zu stark auftretende Nässe durch Regen, die einen Fäulnisprozess zur Folge hätte. Das in sich geschlossene System hält die Wärme im Thermokomposter und unterstützt die Kompostierung. Damit das Kompostgut eine direkte Verbindung zum Untergrund hat, sollte auf einen festen Bodenuntergrund verzichtet werden. Der Zugang von Regenwürmern und anderen im Boden lebenden Tieren ist somit gewährleistet. Die ersten beiden Lagen im Thermokomposter bestehen idealerweise aus leicht aufeinander geschichteten Zweigen und bereits verrottetem Kompost.

Die Bestückung eines Thermokomposters

Ein Thermokomposter kann nur dann optimal funktionieren, wenn das Material zum Verrotten schichtweise in einem guten Verhältnis eingebracht wird. Mit einfach nur auf einen Haufen geworfenem Küchenabfall wird niemals eine Temperatur von bis zu 70° C erreicht. Rasenschnitt, Laub oder zerschredderte Zweige sind deshalb unbedingt gut zu verteilen. Ideal ist es zudem, wenn immer zwischen feuchten Materialien und trockenen Gartenabfällen abgewechselt wird. Eine zusätzliche Wässerung ist dann wahrscheinlich gar nicht nötig. Fällt einmal zu viel feuchtes Material an, lockert zusammengeknülltes Zeitungspapier die Masse etwas auf. Sollte das Material im Schnellkomposter einmal durch einen starken Regen zu nass geworden sein, schafft die Beimischung von trockenen Substanzen, wie Laub oder Stroh, Abhilfe.

Der Inhalt darf auch niemals komplett austrocknen, wie es in einem heißen Sommer schnell geschehen kann. Beim Gießen der Gemüsepflanzen und Blumen wird der Komposter am besten gleich mit einbezogen. Dabei sollte aber lediglich eine mäßige Feuchtigkeit das Ziel sein, damit der Verrottungsprozess intakt bleibt und keine Fäulnis entsteht. Verholzte Pflanzenteile und Äste schafft auch ein Thermokomposter nicht. Zweige und Wurzelstücke sollten deshalb vor der Einbringung in den Komposter zerschreddert oder kleingehäckselt werden. Nur so wird die Komposterde nach dem Kompostieren eine perfekte krümelige Konsistenz aufweisen.