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Kompostwürmer zur Humusproduktion

in der Kategorie: Kompostieren
Kompostwürmer - Wurmhumus / Komposterde

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Kompostwürmer.

Die rötlichen Würmer mit dem großen Appetit eignen sich hervorragend zur Herstellung von wertvollem Humus, der eine besonders feinkörnige Struktur aufweist, so dass er prima als Substrat für Topf- und Kübelpflanzen verwendet werden kann. Im feuchten Milieu eines Komposthaufens fühlen sich die Würmer am wohlsten, denn dort herrschen die Lebensbedingungen, die sie benötigen.

Wie stellen Kompostwürmer Humus her?

Die Würmer ernähren sich von organischem Abfall, der ihnen am besten schmeckt, wenn er schon leicht verrottet und bereits mit Pilzsporen und Mikroorganismen durchsetzt ist. In etwa 3-4 Tagen passiert die Nahrung den Darmtrakt der Tiere. Ausgeschieden wird der nährstoffreiche Humus, der sich zum Düngen von Pflanzen so gut eignet. Kompostwürmer durchsetzen das Kompostgut zudem mit Sauerstoff und aeroben Rottebakterien und mischen alles gründlich durch.

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Was ist der Unterschied zwischen einem Kompostwurm und einem normalen Regenwurm?

Regenwürmer ernähren sich sowohl von abgestorbenen Pflanzenteilen als auch von Erde. Da sich Kompostwürmer ausschließlich von biologischen Substanzen ernähren und auch mehr verzehren, sind sie bei der Humusproduktion erheblich effektiver. Sie halten sich für gewöhnlich nicht in einem normalen Gartenboden auf. In der freien Natur sind sie in Waldböden mit viel verrottetem Laub zu finden. Vom Aussehen her unterscheiden sich die beiden Wurmarten vor allem in ihrer Größe. Kompostwürmer werden bis zu  6-8 cm lang, während der Gemeine Regenwurm bzw. Tauwurm bis zu 30 cm erreicht. Kompostwürmer sind außerdem flinker und vertragen höhere Temperaturen.

Welche Arten von Kompostwürmern gibt es?

Kompostwürmer, die auch Stink- oder Mistwürmer genannt werden, gehören zur großen Familie der Regenwürmer. Ihre Gattungsbezeichnung lautet „Eisenia“. Der ansonsten im Boden befindliche Regen- oder Tauwurm fällt unter die Gattung „Lumbricius“. Als besonders effektiv bei der Herstellung von Humus haben sich die Kompostwurmarten „Eisenia foetida“, und „Eisenia andrei“ erwiesen. Deshalb führt der Handel bevorzugt diese beiden Arten.

Wo gibt es Kompostwürmer zu kaufen?

Wurmfarmen haben sich auf die Züchtung von Kompostwürmern spezialisiert und sind deshalb die Anlaufstelle zum Kauf der gefräßigen Würmer. Auch in Internetshops kann man Kompostwürmer kaufen,  die sie tierfreundlich in Eimern mit beigefügter Nahrung verschicken, damit sie während ihrer Reise nicht verhungern. Die Abgabe der Würmer erfolgt nach Gewicht in Einheiten von 500 g, 1000 g oder mehr.

Welches Kompostbehältnis eignet sich für Kompostwürmer?

Ein Komposter mit extrem guter Isolierung erzeugt während der Hitzephase besonders hohe Temperaturen. Da die Gefahr besteht, dass die Kompostwürmer die starke Wärme nicht überleben, empfiehlt sich der Verzicht von Würmern bei einem Schnellkomposter. Für alle offenen Komposter, egal ob aus Holz oder Metall, sind dagegen Kompostwürmer bestens geeignet, weil sie den natürlichen Rotteprozess optimal unterstützen. In einen normalen Thermokomposter können ebenfalls Würmer zur Humusproduktion eingesetzt werden, weil dort die Hitze nicht so extrem ansteigt. Zudem gibt es im Kompost für gewöhnlich verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Temperaturen. Die Kompostwürmer wandern dorthin, wo es ihnen am angenehmsten erscheint.

Was sind Wurmkisten?

Als Sonderform zum Kompostieren benötigen Wurmkisten im Gegensatz zum Komposter einen Platz, an dem es ganzjährig nicht gefriert, damit die Kompostwürmer rund ums Jahr aktiv sein können. Unterhalb 10° C werden alle Kompostwurmarten träge und fallen bei noch tieferen Temperaturen in eine Kältestarre. Wurmkisten, die im Keller stehen, können deshalb das ganze Jahr über befüllt werden. Sie bestehen aus zwei nebeneinander liegenden Kammern, die von einer durchlöcherten Wand getrennt sind. Sobald die organischen Abfälle im ersten Bereich komplett von den Kompostwürmern zu Humus verarbeitet sind, wechseln die Tiere durch die Öffnungen in den zweiten Abschnitt, der dann bereits mit organischem Abfall gefüllt sein muss. In der ersten Kammer steht nach dem Verlassen der Kompostwürmer bester Humus zur sofortigen Verwendung bereit.

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