Komposter Vergleich, Reviews und Angebote

Wie befüllst du einen Komposter richtig?

Du hast einen Komposter aber bist dir nicht sicher, wie du ihn richtig befüllst?

Das lernst du hier:
Den Komposter solltest du schon richtig befüllen, dass ist wichtig, weil sonst Staunässe, Pilze und Fäulnis entstehen können. Schicht für Schicht das richtige Kompostmaterial einbringen. Genau das zeige ich dir hier in diesem Artikel.

Komposter befüllen aber richtigBiologischer Anbau gewinnt stetig an Bedeutung, denn immer mehr Menschen achten zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens auf eine gesunde Ernährung.

Aber:…….

….. Damit Gemüse gut wächst, müssen im Boden genug Nährstoffe vorhanden sein, die mittels Dünger zugeführt werden können.

Gärtner, die auf Naturnähe und Nachhaltigkeit Wert legen, bevorzugen Kompost. Idealerweise findet die Erzeugung wertvoller Humuserde im eigenen Garten statt. Gelegentlich besteht jedoch die Befürchtung, dass die Kompostierung Schwierigkeiten bereitet.

Doch richtig Komposter befüllen ist gar nicht so schwer. Finden in paar Regeln Beachtung, geht die Zersetzung der organischen Substanzen optimal vonstatten. Humus verbessert die Bodenqualität, weil er Nährstoffe liefert und die Wasserhaltekapazität erhöht.

Welche Unterschiede gibt es bei der Kompostierung?

Damit Küchen- und Gartenabfälle gezielt verrotten, bedarf es zunächst ein geeignetes Behältnis. Gartenbesitzer, die gegenwärtig einen Komposter kaufen, entscheiden sich meist für ein Modell aus recyceltem Kunststoff.

In der Vergangenheit entsprachen Holzkomposter dem Standard. Bretter oder dünnere Baumstämme mit Abständen zusammengenagelt, damit Luft hindurchdringt, ergeben ein Gehäuse, das organische Materialien in sich aufnimmt.

Metallkomposter werden für gewöhnlich aus Drahtgitter angefertigt. Ein Rollsieb ergänzt die Humuserzeugung. Größere Brocken lassen sich auf diese Weise aussondern, damit lockere Komposterde übrigbleibt.

Tipp:
Als Standort für den Komposter erweist sich ein Platz im Halbschatten ideal. Zu viel Hitze trocknet das Kompostgut zu stark aus und bei komplettem Schatten fehlt es an Wärme, die den Verrottungsprozess unterstützt.

Die unterste Schicht im Komposter befüllen

Kompostbehälter sind in der Regel unten offen, um eine direkte Verbindung zu den Mikroorganismen im Erdreich zu gewährleisten. Weil die Kleinlebewesen gemeinsam mit Asseln und Regenwürmern die Feinarbeit bei der Erschaffung von Humus übernehmen, sollte ihnen der Zugang unbedingt gestattet sein.

Die Verrottung vollzieht sich unter Einwirkung von Sauerstoff, Feuchtigkeit und Wärme. Damit auch von unten Luft vordringen kann, empfiehlt sich zunächst eine Schicht aus grobem Strukturmaterial wie Reisig und Heckenschnitt. Diese Maßnahme verhindert auch Staunässe, denn zu viel Wasser begünstigt Fäulnis und führt zu unerwünschten Gärungsprozessen.

Tipp:
Profis „impfen“ ihren Kompost, indem sie über die unterste Schicht eine Lage reifen Kompost einbringen. Die darin enthaltenen Mikroorganismen beginnen umgehend ihr Werk und vermehren sich rasch.

Schicht um Schicht für Humus bester Güte

Der Begriff Kompost leitet sich vom lateinischen Wort „compositure“ für Zusammensetzung ab.

Je abwechslungsreicher die Bestückung, umso vortrefflicher das Ergebnis!

Große Mengen eines einzigen Materials wirken sich dagegen ungünstig aus. Dicker als 15 cm sollte eine Lage nicht sein. Noch feuchter Rasenschnitt klumpt sehr schnell. Um das zu vermeiden, wird geschnittenes Gras vorgetrocknet und nur in dünnen Schichten in den Komposter eingefüllt.

Schreddern verkürzt die Verrottungszeit von dickeren Stücken (z. B. Zweige und Gemüsestrünke), die sonst viel länger bräuchten. Am besten werden Materialien mit höherem Wassergehalt mit trockenen gemischt, damit der Komposter zwar Feuchtigkeit, aber keine Nässe enthält.

Organisches Material, das sich zum Kompostieren eignet:

  • rohe Küchenabfälle von Kartoffeln, Gemüse und Obst
  • Kaffee- und Teesatz
  • zerkleinerte Eierschalen
  • Schnittblumen
  • Topfpflanzen und verbrauchte Blumenerde
  • Gartenabfälle
  • Herbstlaub
  • gehäckselter Strauchschnitt
  • angetrockneter Rasenschnitt (kleine Mengen)
  • Staudenschnitt
  • Holzasche

Damit besser nicht den Komposter befüllen:

Salz bindet Wasser, deshalb hat mit Salz gewürztes Essen im Komposter nichts verloren. Backwaren und gekochte Speisen locken Mäuse und Ratten an, insofern lieber darauf verzichten.

  • Fleisch-, Soßen- und andere Speisereste
  • Scherben, Glas und Steine
  • Zigarettenkippen
  • Kohlenasche
  • Kehricht und der Inhalt von Staubsaugerbeuteln
  • Medikamente
  • harte Nussschalen

Weiterer Verlauf der Kompostierung

Mit 1,20 m ist das vertikale Maximum erreicht. Höher sollte die aufgeschichtete Grüngutmasse nicht sein, egal ob es sich um einen Holzkomposter oder einen Metallkomposter handelt.

Bei Modellen aus Kunststoff weist der Deckel auf das mögliche Optimum hin. Werden oben offene Kompostbehälter mit einer dünnen Schicht Rasenschnitt, Stroh oder Erde abgedeckt, bleiben lästige Insekten fern.

Nach der Phase „Komposter befüllen“ beginnt die Zeit der Ruhe. Störungen behindern den Reifeprozess. Erst einige Wochen später, wenn sich der Inhalt zu etwa einem Drittel seines ursprünglichen Volumens reduziert hat, ist der perfekte Moment zum Umsetzen erreicht.

Dieses Vorgehen dient einer erneuten Vermischung und fördert die Durchlüftung. Bei effizienten Schnellkompostern entfällt diese Prozedur.

Hinweis:
Fertiger Humus riecht nach Walderde und besitzt eine krümelige Beschaffenheit.

Fazit:

Komposter befüllen, mit den richtigen Zutaten entwickelt sich aus ohnehin in jedem Haushalt anfallenden, aber gezielt aussortierten Abfällen im Laufe der Zeit erstklassiger Humus, der als Dünger und zur Bodenverbesserung im Garten genutzt werden kann.