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Der Holzkomposter aus Latten oder Rundhölzern gebaut

in der Kategorie: Komposter Vergleich
zwei Holzkomposter

Im naturnahen Garten harmoniert ein Holzkomposter ideal mit seiner Umgebung.

Wer als Hobbygärtner besonders großen Wert auf die natürliche Ausstrahlung seines Gartens legt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit einen Holzkomposter bevorzugen. Dieser Naturstoff passt hervorragend in Bauerngärten, in denen Kunststoffe, wie bei einem Thermokomposter üblich, eher störend wirken. Bei  einem Holzkomposter handelt es sich für gewöhnlich um quadratische oder rechteckige Kompostbehälter, die Küchen- und Gartenabfälle zur Kompostierung aufnehmen.

Holzkomposter aus Rundhölzer

Rustikal und urig sieht ein Komposter aus, der aus Rund- oder Halbrundhölzern besteht. Es können auch dünnere Baumstämme sein, die alle eine gleiche Stärke und die gleiche Länge aufweisen. Die Rinde sollte allerdings vor dem Zusammenbau entfernt werden, weil sie später am Komposter Holz sowieso abblättert. Um die einzelnen Rundhölzer fest miteinander verankern zu können sind Einkerbungen an der Stelle nötig, an der die Hölzer aufeinandertreffen. Die Tiefe dieser Einschnitte bestimmt den Abstand der Rundhölzer am Komposter.

Die Öffnungen zwischen den Hölzern sollten nicht allzu breit sein, damit sich das Kompostgut nicht herausdrückt. Ganz auf Zwischenräume zu verzichten, würde die notwendige Sauerstoffzufuhr einschränken. Die am Komposter Holz anzubringende Doppelnut liegt jeweils exakt gegenüber und muss immer den gleichen Abstand zum Holzende aufweisen. So lassen sich die Rundhölzer, ohne sie mit Nägeln oder Schrauben fixieren zu müssen, paarweise und quer zu den bereits platzierten Hölzern übereinanderstapeln. Ein solcher Komposter kann jederzeit wieder auseinandergenommen und an einer anderen Stelle aufgestellt werden.

Komposter Holz – Latten

zwei Holzkomposter

Holzkomposter aus Latten und Metallrahmen

Die meisten Holzkomposter besitzen einen anderen Aufbau, denn üblicherweise werden für Komposter Holz – Latten bzw. Bretter bevorzugt. Sind an den Viereckpfosten senkrechte Schlitze angebracht, lassen sich die Latten bequem einschieben und zur Entnahme der fertigen Komposterde wieder entnehmen.

Andere Modelle werden per Doppelnutstecksystem zusammengebaut. Die im Handel angebotenen Komposter aus Holz besitzen zumindest an einer Seite flexible Elemente, die eine komplette Entfernung der Latten ermöglichen. Die Entleerung des Komposthaufens gestaltet sich dadurch erheblich leichter. Da einem Holzkomposter in aller Regel die Abdeckung fehlt, lassen sich während der heißen Phase keine so hohen Temperaturen wie in einem Thermokomposter erreichen. Der Rotteprozess dauert somit im Holzkomposter etwas länger.

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Um die Zersetzung voranzutreiben, empfiehlt sich ein einmaliges Umsetzen des Kompostgutes, weshalb sich die Anschaffung von zwei beieinanderstehenden Holzkompostern lohnt. Ein Komposter steht dann zum Befüllen zur Verfügung, während im anderen Komposter der eigentlich Rottevorgang erfolgt. Durch das Umsetzen wird das Kompostgut mit frischem Sauerstoff versorgt, was die Kompostierung positiv unterstützt.

Holzkomposter als Thermokomposter

Der Handel bietet vereinzelt auch Schnellkomposter aus Holz an. Um ein geschlossenes Kompostsystem aus Holz zu bauen, wird extrem hartes Holz benötigt, das eine hohe Widerstandskraft gegen Feuchtigkeit aufweist. Lärchenholz besitzt diese Eigenschaft und kommt deshalb für diesen Einsatzzweck bevorzugt in Frage. Die Holzkomposter – Konstruktion ist an den Innenwänden noch zusätzlich mit einer Schicht aus Polypropylen ausgestattet, was dem Holz einen zusätzlichen Schutz verleiht. Das Holzgerüst dient auf diese Weise nicht nur einem ansprechenden Äußeren, es fungiert auch gleichzeitig als Isolierung, so dass sich im Innern während der heißen Phase Temperaturen bis 70° C entwickeln.

Der Deckel und die unten angebrachte Kompostentnahmeklappe bestehen aus Aluminium. Die erforderliche Luftzufuhr erfolgt von unten. Ein derartiger Thermokomposter ähnelt einem Holzschrank und kann deshalb auch direkt an der Terrasse stehen. Wird auf Essensreste zum Kompostieren verzichtet, entwickelt sich auch garantiert kein übler Geruch, der in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus als störend empfunden werden könnte.

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